Meine Ziele für Freimann

Wir brauchen mehr örtliche Infrastruktur in Freimann!

Mehr Vorteile – weniger Belastung
Nach der seinerzeit erfolgreichen CSU-Initiative zur Verlegung des Truppenübungsplatzes auf der Fröttmaninger Heide,  haben wir jetzt ein einzigartiges Naturschutzgebiet direkt vor der Haustür, das auch von den Bürgerinnen und Bürgern, unter Beachtung des Schutzes von Fauna und Flora zu bestimmten Erholungszwecken genutzt werden kann. Mit der Allianzarena, der neuen Pferdeshow Apassionata und weiteren  Gewerbeansiedlungen ist die verkehrliche Belastungsgrenze in unserem Stadtteil erreicht, wenn nicht sogar überschritten. Die Parksituation in der Kieferngartensiedlung und im Haidepark während der Fußballspiele ist für die Anwohner endgültig unzumutbar geworden und sucht dringend nach einer Lösung, am Besten gemeinsam mit dem FC-Bayern.Freimann trägt für ganz München schon heute einen überdurchschnittlichen Anteil von Lasten, diese müssen zukünftig in der Stadt gerechter verteilt werden. Die Verkehrsplanung muss sich stärker an den Bedürfnissender Bewohner und nicht nur an denen des Durchgangsverkehrs orientieren. Deshalb ist der seinerzeitige Neubau des „Tatzlwurms“ im Zuge der A 9 mit modernen Lärmschutzmaßnahmen und der Ausbau der Heidemannstraße, der auf eine CSU-Initiative zurückgeht, zu begrüßen. Dennoch harrt die Heidemannstraße einer weiteren Ausbauphase in westlicher Richtung hin zur Ingolstädterstraße. Unabdingbar ist auch endlich eine direkte Straßenverbindung zwischen dem Euro-Park und dem Frankfurter Ring um die Wohngebiete in Freimann vom Verkehr stärker zu entlasten. In die Planungen für die anstehende Nachnutzung der Bayern-Kasernewurden die Bürgerinnen und Bürger in einer Bürgerbeteiligung einbezogen, trotzdem gibt es örtlich noch erhebliche Bedenken und Kontroversen. Man sieht, Bürgerbeteiligung macht nur Sinn, wenn sich die Bürger auch beteiligen, was hier nur sehr bedingt der Fall war. Hier müssen Verwaltung und Politik noch lernen, auch, damit die Struktur und die Eigenart Freimanns erhalten bleiben. Dabei ist eine infrastrukturverträgliche Wohnbebauung und eine Nahverkehrsanbindung mit einer neuen U-Bahnlinie (U 26), wie von der Stadtrats CSU gefordert, die auch die dringende direkte Verbindung zwischen Hauptbahnhof und der Allianzarena herstellt, anzustreben. Die vorgesehene Verlängerung der Straßenbahnlinie vom Frankfurter Ring zum Kieferngarten muß so geplant werden, dass die Leistungsfähigkeit des Straßennetzes nicht weiter darunter leidet. Die ebenfalls angedachte Schienenverbindung zwischen dem Hart und dem Kieferngarten ist aus diesem Grund abzulehnen. Weitere überörtliche Einrichtungen können hier keinen Platz mehr finden, dagegen muss die örtliche Infrastruktur nach jahrelangem Stillstand endlich, wie von der Stadt lange versprochen, durch weiterführende Schulen, eine Stadtbibliothek und ausreichende Sportanlagen ergänzt werden. Freimann hat für seine Bewohner mehr zu bieten als viele meinen, angefangen von der ältesten Kirche Münchens, „Heilig Kreuz Fröttmaning“ über ein vielfältiges Kultur- und Vereinsleben, bis hin zu einer einzigartigen Heidelandschaft. Ich setze mich dafür ein, dass unser Freimann ein lebendiger und liebenswerter Stadtteil bleibt, in dem sich Alt- und Neubürger auch weiterhin wohlfühlen können.


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